romod Modbus I/O-System

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 romod mit LVB
romod mit LVB
 romod eco ohne LVB
romod eco ohne LVB

Die romod-Serie besteht aus kompakten Feldbusmodulen für die Montage auf DIN-Schiene. Die Kommunikation erfolgt über MOD-Bus RTU, dabei arbeiten die Geräte als Slave an den MOD-Bus Master. Durch Schiebeschalter und Potis ist die Übersteuerung der DDC möglich (LVB nach DIN ISO 16484).

An Stellen im Gebäude an denen keine Handbedienung benötigt oder gewünscht wird, kann mittels der romod eco-Serie auf die LVB-Funktionen verzichtet werden. Ansonsten sind die Funktionen identisch zu den normalen romod-Geräten.

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Systembeschreibung

Dokumentation romod Modbus I/O-System

Dokumentation romod eco I/O-System



romod 4DIO-R- 4DIO-R Railmodul
4x LED DO-Status, 4x LED var, 4x A-0-H, 24V/3A

Produktbild:
Vorderansicht

Das Modul romod 4 DIO-R besitzt je vier digitale Ein- und Ausgänge. Es dient zur Ansteuerung von vier 1-stufigen Antrieben o.ä. und zur Aufschaltung und Signalisierung von bis zu vier Meldungen, wie z.B. Betriebsmeldungen, Störmeldungen wie Frost, Filter oder Keilriemen sowie Statusmeldungen.

Artikelgruppe: 0310Artikelnummer: 00002955

Das Modul romod 4 DIO-R besitzt je vier digitale Ein- und Ausgänge. Es dient zur Ansteuerung von vier 1-stufigen Antrieben o.ä. und zur Aufschaltung und Signalisierung von bis zu vier Meldungen, wie z.B. Betriebsmeldungen, Störmeldungen wie Frost, Filter oder Keilriemen sowie Statusmeldungen. Das romod 4 DIO-R bietet die Möglichkeit, die über den MODBus empfangenen Schaltbefehle für die DOs mit Hilfe der Schalter manuell zu übersteuern und somit eine sog. lokale Vorrangbedienung (LVB) zu realisieren. Digitale Ausgänge: Die Relais-Ausgänge, die über abziehbare Klemmen von der Karte abgegriffen werden können, stellen jeweils den Schließerkontakt eines Relais zur Verfügung. Wichtig: Die zu schaltenden Spannungen müssen die gleiche Phasenlage besitzen! Mittels Konfigurationsregistern kann für die digitalen Ausgänge bestimmt werden, dass diese – neben der Ansteuerung über MODBus – auch den Signalen der digitalen Eingänge folgen sollen. Hierbei ist sowohl eine statische Ansteuerung als auch Toggeln möglich. Weiterhin können für jeden Ausgang Ein- und Ausschaltverzögerungen sowie eine Mindestzeit für die Zustände EIN und AUS eingestellt werden. Bitte beachten: Die Schaltverzögerungen und Mindest-Ein-/Ausschaltzeiten wirken nur bei Ansteuerung der Ausgänge über Busbefehle. Bei der manuellen Übersteuerung liegt die Verantwortung für die Einhaltung dieser Zeiten beim Bediener. Eine gegenseitige Verriegelung von Ausgängen ist ebenfalls möglich. Jedem DO ist eine LED zur Signalisierung des Status zugeordnet. Über die Einstellungen in den MODBus-Registern kann für jede einzelne LED die Farbe eingestellt werden, entweder auf Rot, Grün oder Orange. Weiterhin können die LEDs der DOs auch über MODBus-Befehle angesteuert werden, sofern dies vorher in einem Konfigurationsregister („Maske“) so festgelegt wurde. Diese Einstellung kann für jede LED einzeln getroffen werden. Die Möglichkeit, die digitalen Ausgänge manuell mit den Schaltern zu übersteuern, kann mit Hilfe der Einstellungen in einem Register („Maske“) unterbunden werden. Dies ist für jeden DO getrennt möglich. Die momentane Position der Schalter kann über zwei Register ausgelesen werden. Hierbei zeigt ein Register den Zustand „Manuell EIN“ und das andere die Schalterposition „Automatik“. Es steht ein Register zur Verfügung, in dem angezeigt wird, ob und welcher Schalter seit dem letzten Auslesen dieses Registers bewegt wurde. Beim Auslesen dieses Registers werden alle Bits wieder auf Null gesetzt. Hat sich die Position eines Schalters mehrfach geändert, z.B. von AUTO nach AUS und wieder zurück nach AUTO, so wird trotzdem eine Änderung angezeigt. Für alle digitalen Ausgänge kann konfiguriert werden, dass diese einen definierten Zustand („Safe State“) einnehmen für den Fall, dass das Modul eine bestimmte Zeit keine Befehle über den MODBus empfängt. Die Zustände sind für jeden Ausgang separat festzulegen, die Zeit bis zum Auslösen des Safe State gilt gemeinsam für alle Ausgänge eines Moduls. Hinweis: Die Zeit bis zum Auslösen des Safe State sollte nicht zu knapp bemessen sein, um Fehlfunktionen zu vermeiden, wie sie z.B. beim Ausfall eines anderen Busteilnehmers und den dadurch entstehenden Timeouts hervorgerufen werden können. Digitale Eingänge: Die Ansteuerung der LEDs erfolgt mit 24 Volt durch externe potentialfreie Kontakte, die über abziehbare Klemmen auf die Karte aufgeschaltet werden. Das Bezugspotential wird über die COM-Klemmen festgelegt und kann sowohl 0 Volt als auch 24 Volt betragen. Es ist also in jedem Fall ein Bezugspotential für die Eingänge anzulegen. Mit einem Bezugspotential von +24 Volt kann eine Minus-Ansteuerung der digitalen Eingänge realisiert werden. Über die Einstellungen in den MODBus-Registern kann für jeden einzelnen Eingang Arbeits- oder Ruhestromprinzip gewählt werden. Die Farbe jeder der vier LEDs ist ebenfalls über die MODBus-Register (Parameter) einstellbar, entweder auf Rot, Grün oder Orange. Weiterhin können die LEDs auch über MODBus-Befehle angesteuert werden, sofern dies vorher in einem Konfigurationsregister („Maske“) so festgelegt wurde. Diese Einstellung kann für jede LED einzeln getroffen werden. Die digitalen Eingänge können als Zähler genutzt werden. Für jeden Eingang kann ein Vorteiler eingestellt werden, um z.B. nur jeden zweiten oder dritten Impuls zu zählen. Eine nachträgliche Änderung des Vorteilers führt auch zur entsprechenden (rückwirkenden) Änderung des Zählwertes. Die Impulsdauer muss mindestens 10 ms betragen, um zuverlässig erkannt zu werden. Bei AC-Ansteuerung der Eingänge ist über Konfigurations-Register die Flankenerkennung zu verzögern (siehe Register R1101 und R1111). Im Fall von 50 Hz ist dieser Wert auf mindestens 40 ms zu einzustellen. Der maximale Zählwert bei Vorteiler 1 beträgt 65.535 (entspricht 216-1). Es steht ein Register zur Verfügung, in dem angezeigt wird, ob und welcher DI sich seit dem letzten Auslesen dieses Registers geändert hat. Beim Auslesen dieses Registers werden alle Bits wieder auf Null gesetzt. Hat sich ein DI mehrfach geändert, z.B. von 0 nach 1 und wieder zurück nach 0, so wird trotzdem eine Änderung angezeigt. Bezüglich der Anlagenkonfiguration (Adressierung, maximale Anzahl von Modulen an einem MODBus Master, Montage, Anschluss an den Bus etc.) sind die allgemeinen Hinweise im Kapitel Konfiguration zu beachten.

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Datenblätter:Beschreibung Beschreibung
Technische Daten Technische Daten
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romod CODESYS®-Integration

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 TAB-R-Pi-touch
TAB-R-Pi-touch

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