Produktinformationen "romod 8DO - 8 Digitalausgänge MOSFET - Hutschienenmodul mit Handbedienung"
Das Digital-Ausgangs-Modul romod 8 DO dient zur Ansteuerung von acht 1-stufigen Antrieben o.ä. Es bietet die Möglichkeit, die über den Modbus empfangenen Schaltbefehle für die DOs mit Hilfe der Schalter manuell zu übersteuern und somit eine sog. lokale Vorrangbedienung (LVB) zu realisieren. Die digitalen MOSFET-Ausgänge, die über abziehbare Klemmen von der Karte abgegriffen werden können, sind +24VDC potentialbehaftet. Das Quellenpotential für die DOs wird ebenfalls über Klemmen eingespeist und muss +24 Volt (DC) betragen. Die beiden Einspeise-Klemmen sind intern miteinander verbunden, nicht jedoch mit der 24V-Spannungsversorgung, d.h. es ist in jedem Fall eine Quellspannung für die Ausgänge anzulegen. Jedem DO ist eine LED zur Signalisierung des Status zugeordnet. Über die Einstellungen in den Modbus-Registern kann für jede einzelne LED die Farbe eingestellt werden, entweder auf Rot, Grün oder Orange. Weiterhin können die LEDs auch über Modbus-Befehle angesteuert werden, sofern dies vorher in einem Konfigurationsregister so festgelegt wurde. Diese Einstellung kann für jede LED einzeln getroffen werden. Die momentane Position der Schalter kann über zwei Register ausgelesen werden. Hierbei zeigt ein Register den Zustand „Manuell EIN“ und das andere die Schalterposition „Automatik“. Es steht ein Register zur Verfügung, in dem angezeigt wird, ob und welcher Schalter seit dem letzten Auslesen dieses Registers bewegt wurde. Beim Auslesen dieses Registers werden alle Bits wieder auf Null gesetzt. Hat sich die Position eines Schalters mehrfach geändert, z.B. von AUTO nach AUS und wieder zurück nach AUTO, so wird trotzdem eine Änderung angezeigt. Für alle digitalen Ausgänge kann konfiguriert werden, dass diese einen definierten Zustand („Safe State“) einnehmen für den Fall, dass das Modul eine bestimmte Zeit keine Befehle über den Modbus empfängt. Hinweis: Die Zeit bis zum Auslösen des Safe State sollte nicht zu knapp bemessen sein, um Fehlfunktionen zu vermeiden, wie sie z.B. beim Ausfall eines anderen Busteilnehmers und den dadurch entstehenden Timeouts hervorgerufen werden können. Bezüglich der Anlagenkonfiguration (Adressierung, maximale Anzahl von Modulen an einem Modbus Master, Montage, Anschluss an den Bus etc.) sind die allgemeinen Hinweise im Kapitel Konfiguration zu beachten.
Technische Daten
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Spannungsversorgung: 24 V AC oder DC, Anschluss über Klemmen Stromaufnahme typ. 21 mA (DC), 60 mA (AC) (ohne Belastung der Ausgänge) Verlustleistung max. 2.1 W (DC), 3.1 W (AC) bei max. Ausgangslast (8x 0,5 A) Daten digitale Ausgänge: MOSFET, potentialbehaftet (Quellbetrieb +24 VDC) Ausgangsstrom 5…500 mA (Leckstrom max. 0,1 mA) Der Lastwiderstand soll nicht weniger als 48 Ohm betragen. Spannungsabfall max. 0,4 V bei 0,5 A Induktive Lasten sind so weit wie möglich zu vermeiden bzw. an der Quelle zu entstören Bus-Schnittstelle RS485 |
Unterstützte Baudraten (Autobauding)9.600 Baud, 19.200 Baud, 38.400 Baud, 57.600 Baud Bus-Zykluszeit individuell abhängig von Baudrate und Datenpunkten Speicher uPC-intern Konfigurationseinstellungen werden im internen EEPROM gespeichert, max. Anzahl Schreibzyklen 100.000 Protokoll Modbus rtu (RS485), Format 8 N 1 Umgebungsbedingungen Betriebstemperatur 0...50°C Transport- und Lagertemperatur 0...70°C Relative Feuchte 10...90%, nicht kondensierend Schutzart IP 20 |
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Technische Beschreibung00002930_B00002930 .txt
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Technische Beschreibung00002930_B00002930UK .txt
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Datenblatt00002930_ID00002930 .pdf
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Datenblatt00002930_ID00002930UK .pdf
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Technische Daten00002930_TD00002930 .txt
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Technische Daten00002930_TD00002930UK .txt